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Pfarr-
u. Stiftskirche
Laufen
Stille
Nacht
Kapelle |
Laufen/Oberndorf
Laufen, seit der Hallstattzeit von Kelten besiedelt, war schon
in der Römerzeit ein wichtiger Umschlagplatz für das
Reichenhaller Salz. Um 570 ließen sich hier Bajuwaren nieder
(Reihengräberfeld Heining). Seit dem 8. Jahrhundert im Besitz
der Salzburger Kirche, wurde Laufen bereits im 11. Jahrhundert
Stadt. Seit 1816 ist Laufen bayrisch.
Die historischen Wohnhäuser dieser typischen Salzachstadt
mit Grabendächern, die hinter waagrechten schließenden
Giebelmauern verborgen sind, gehen bis zur Gotik zurück.
Die Geschichte der "Schiffergemeinde" und Stadt Oberndorf
ist eng mit der Salzach und der Stadt Laufen verknüpft. Oberndorf
gehört erst seit 1816 zu Österreich. 1818 wurde in der
alten St. Nikolaus Kirche, die später wasserbautechnischen
Maßnahmen weichen musste, erstmals das Weihnachtslied "Stille
Nacht, heilige Nacht" aufgeführt. Heute erinnert der
"Stille Nacht Bezirk" an den Textdichter Joseph Moor
und den Liedkomponisten
Franz Xaver Gruber.
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Laufen/Obern-
dorf |
Salzach/Laufen,
Oberndorf
Seit dem Wiener Kongress im Jahr 1816 bildet die Salzach die Grenze
zwischen Deutschland und Österreich. Ihre Wasserführung
wurde lange Zeit nur durch die natürliche Dynamik eines Wildflusses
bestimmt.
Erst in Folge der schweren Hochwässer 1892, 1896, 1897 und
1899 wurde die Salzach reguliert und das heutige, nahezu geradlinige
Flussbett geschaffen.
Als Folge dessen musste die Oberndorfer St. Nikolaus Kirche, wo
im Jahr 1818 das Weihnachtslied "Stille Nacht, Heilige Nacht"
uraufgeführt wurde, wasserbautechnischen Maßnahmen weichen.
Eine morphologische Besonderheit stellt die Salzachschlinge dar,
welche die Laufener Altstadt halbkreisförmig umschließt.
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Salzachau
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Salzachau/Oberndorf
Die Auwälder der Salzach, die sich auf österreichischer
Seite auf die Gemeinden Oberndorf, St. Georgen, Nußdorf und
Anthering aufteilen, wurden als artenreichster Vogellebensraum im
Bundesland Salzburg zum Europaschutzgebiet Natura 2000 nominiert.
Hier leben der Pirol und der Schlagschwirl sowie der Große
Buntspecht, Grünspecht und Grauspecht. Blässhühner,
Teichhühner, Stockenten sowie Bachstelzen, Wasseramseln und
Graureiher besiedeln die Altwasserarme.
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Geologische
Einheiten am
Salzburger
Alpennordrand
Beck-Mannagetta, 1980
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Wachtberg/Göming
Der Wachtberg (500 m) zwischen den Gemeinden Göming und Nußdorf
wird von den Geologen als emporragender Felssporn des Molasseuntergrundes,
bestehend aus miozänen, 10-5 Millionen Jahre alten Schottern
und Sanden, ausgewiesen.
Auf dieser Kuppe entdeckten Archäologen eine gut erhaltene
Befestigungsanlage, die nach Datierung von Keramikbruchstücken
der älteren Eisen- oder Hallstattzeit (ca. 2500 v. Chr.) zuzuordnen
ist.
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Schlößl
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Steinbruch
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St. Pankraz/Nußdorf
Bei St. Pankraz befindet sich der Schlößl-Steinbruch.
Die eozäne, 55-40 Millionen Jahre alte Fossilschicht
ist eine 50-80 cm mächtige dunkelgraue Tonmergellage,
die praktisch zur Gänze aus mit Sand verkitteten, versteinerten
Organismen besteht.
Diese enthält Korallen, Muscheln, Schnecken, Nautiliden, Armfüßer,
Seeigel, Seelilien, Krebse, Krabben, Palmfrüchte, Zähne
von Haifischen, Krokodilen und Tapiren. Ein geologisch-ökologisch-paläontologischer
Themenweg führt den interessierten Besucher durch das Steinbruchgelände.
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Renaturierte
Oichten
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Oichtental/Nußdorf,
Oberndorf, Dorfbeuern
Das Oichtenal dürfte gleich nach dem Zerfall des Salzachvorlandgletschers
die Ur-Salzach beherbergt haben. Anschließend war die "Oichtental-Bucht"
durch einen Ausläufer des riesigen Salzburger Sees, der sich
zwischen Golling im Süden und Tittmoning im Norden ausbreitete,
erfüllt.
Mächtige Seetonablagerungen weisen darauf hin. Heute durchfließt
die Oichten, die 1914-18 reguliert wurde, das Tal. Der zwischen
1989 und 1993 renaturierte Teil kann auf einem Themenweg mit Schautafeln
und Erlebnisstationen erwandert werden. |
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