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Seeprome-
nade
Bajuwarenge-höft
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Mattsee
In Mattsee gründete Herzog Tassilo III. von Bayern (748-788)
ein Männerkloster. Der erste Abt Alboin zählte bereits
zu den Teilnehmern der Synode von Dingolfing 769. Im Jahr 877
übergab König Karlmann das Kloster an seine Stiftung
Altötting, die 903 dem bayerischen Bistum Passau übertragen
wurde.
Unter Bischof Berengar (1013-1045) wurde die Abtei in ein weltpriesterliches
Collegiatstift umgewandelt. Zur Sicherung der Passauer Besitzungen
im Mattiggau wurde im 12. Jahrhundert auf dem Schlossberg eine
Burg errichtet. 1398 verkaufte das Bistum Passau die Herrschaft
Mattsee an das Erzbistum Salzburg. Im 16. Jahrhundert war die
Burg Sommersitz der Salzburger Erzbischöfe.
Mattsee stellt das historisch gewachsene Kernstück des "Salzburger
Dreiseenlandes" dar. Der touristische Leitspruch lautet "Natur
und Kultur erlebbar machen". Getragen wir dies durch Aktivitäten
wie die Genussakademie und den Diabellisommer, das Stiftsmuseum,
das Bajuwarendorf und den Milleniumsweg.
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Mattsee
mit
Schlossberg |
Wartstein
und Schlossberg/Mattsee
Wartstein und Schlossberg sind die Mattseer Hausberge. Sie werden
aus eozänem, 55-40 Millionen Jahre alten Nummuliten-Kalksandstein
aufgebaut.
Nummuliten sind einzellige Meereslebewesen, deren abgestorbene Gehäuse
Kalksandstein bilden. Zudem findet man versteinerte Korallen, Muscheln,
Schnecken, Krebse und Seeigel sowie Haifischzähne.
Der Millenniumsweg Mattsee (Schlossberg- und Wartstein-Rundweg)
erzählt auf interessanten Schautafeln die Geschichte der Landschaftsentwicklung
des Salzburger Dreiseenlandes.
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Buchberg
von Seeham
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"Naturpark"
Buchberg/Mattsee
Der Buchberg (801 m) ist die höchste Erhebung der Marktgemeinde
Mattsee. Die Flyschkuppe ist aus Mergel und Sandstein aufgebaut.
Im Jahr 1970 wurde das Gipfelareal durch den Österreichischen
Naturschutzbund gekauft und zum Naturpark erklärt. Das vielfältige
Wanderwegenetz bietet dem Besucher Erholung und Entspannung.
Vom "Buchberg-Plateau" überblickt man auf einmalige
Weise das salzburgisch / bayerische Alpenvorland und die Nördlichen
Kalkalpen bis hin zum Ankogel, einem 3.246 m hohen
Gipfel der Hohen Tauern.
Bei ausgezeichneter Fernsicht erspäht man im Westen den Fernsehturm
von München. Schautafeln und Erlebnisstationen informieren
über die natur- und kulturgeschichtliche Entwicklung des Salzburger
Dreiseenlandes.
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Grabensee
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Grabensee /
Berndorf, Perwang
Der Mattsee, Obertrumer See und Grabensee bilden gemeinsam das Salzburger
Dreiseenland. Das zur Gemeinde Berndorf und Perwang gehörende
Westufer des Grabensees stellt ein weitgehend ursprüngliches
Naturreservat dar.
Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet beherbergt eine vielfältige
Fauna und Flora. Im Grabensee sind Brachse, Karpfen, Barsch, Hecht,
Zander, Aal und Waller beheimatet. Den einzigen Zugang zum See bietet
das Strandbad Perwang.
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Oichtental
mit Michaelbeuern
Bekassine |
Oichtenried
/Dorfbeuern
Das 105 ha große Naturschutzgebiet der Oichtenriede liegt
bei Michaelbeuern. Am Ende der letzten Eiszeit vor 18.000 Jahren
erfüllte der Salzburger See die "Oichtental-Bucht".
Dieser riesige See breitete sich zwischen Golling im Süden
und Tittmoning im Norden aus. Als er wenige Jahrtausende später
ausgelaufen war, wurden die mächtigen Tonablagerungen des Seebodens
zur Landoberfläche und es entwickelten sich Sumpflandschaften.
Seltene Pflanzen, wie das Wollgras und der Sonnentau, sind hier
zu finden. Der Große Brachvogel, der Kiebitz und die Bekassine
haben ihr Brutgebiet in diesem einzigartigen Biotop. |
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